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Sitte und Brauchtum



Brautentführung



Das Entführen der Braut war in alten Zeiten kein Spaß, sondern bitterer Ernst. In Gesellschaften, die von Männerüberschuss geprägt waren, wurde die Braut oft schon während der Hochzeitszeremonie entführt. Eine Früher bekannte Form der Ehe war die so genannte "Raub-Ehe".
Im Saarland ist allerdings die Sitte, den Brautschuh zu stehlen und zu versteigern, weiter verbreitet, als die Entführung der Braut. Der Brautschuh wird dann nach dem Raub unter der Hochzeitsgesellschaft meistbietend versteigert. Völlig klar, dass der Bräutigam versuchen muss, den Schuh zu ersteigern.

Das ersteigerte Geld wird der Braut als das erste Haushaltsgeld überreicht.

Zu den versteigerten Objekten zählen natürlich auch noch andere Gegenstände der Braut. Peinlich wird es, wenn man aus, nennen wir es mal Lust am Gelde, die Braut zum Schluss ohne Kleidung dasteht. Kommt leider ab und an vor... da macht es den Gästen irgendwann wirklich keinen Spaß mehr!

 


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