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Alte Bezeichnungen für Wadgassen




Villa Wuadegozzinga

Zur Zeit als fränkischer Königshof und vor der Abtei lautete die Bezeichnung Villa Wuadegozzinga.



902: Wadegozinga und Wadegozzinga

Am 19. September des Jahres 902 ist Wadgassen, auch Wadegozinga oder Wadegozzinga, Ausstellungsort der Urkunde, in der Ludwig das Kind, als König im Ostfränkischen Reich, dem Bischof Radbod von Trier die Münzhoheit und andere Gerechtsame wieder zuerkennt, die einem seiner Vorgänger entzogen worden waren.

Actum in villa Wadegozzinga [Abschrift 1 C Nr. 1: Wadegozinga], XIII Kal. Octobris, anno Dominice Incarnationis 902, indictione V, anno vero III. domini Hludovici regis.

Abschrift, Perg., Temporale „Balduineum", 14. Jahrh.: Koblenz LHA Abt. 1 C Nr. 1, S. 40 Nr. 140.

Abschrift, Perg., Temporale „Balduineum", 14. Jahrh.: Koblenz LHA Abt. 1 C Nr. 2, S. 78 Nr. 151.

Abschrift, Perg., Temporale „Balduineum", 14. Jahrh.: Koblenz LHA Abt. 1 C Nr. 3, S. 90 Nr. 166.



1080: Wategozingen

Im Jahre 1080 übergibt Heinrich IV. einem Vasallen (s.Tc. nostro fideli) namens Sigebert den Hof (Villam) namens Wategozingen. Dieser ist im Saargau sowie in der Grafschaft des Sigebert gelegen. Die Übertragung beinhaltet alle Rechte und das Land (s. Tc. Areae).

Actum Moguntiae anno Dom. Inc. 1080, indictione III, anno autem ordinationis domini Henrici IV. regis XXVII., regni vero XXVI. Monogramm.

Abschrift, Faksimile, Pp.: Saarbrücken LA, Abt. 22, Nr. 6251.

Abschrift, Pp. (18. Jahrh.): Saarbrücken LA, Abt. 22, Nr. 2449.

Abschrift, Pp., Breviarium (17. Jahrh.): Trier BA, Abt. 95 Nr. 251 S. 15.


1135: Wadegozhingen

In der Urkunde des Erzbischof Albero von Trier (Trevirensis eccl.) wird festgehalten, dass Frau Gisela, als Witwe des Grafen Friedrich von Saarbrücken (Sarbrucken), im Einklang mit ihrem Sohn Simon das gesamte Erbe, das sie in Wadegozhingen besitzen, ausgenommen nur die Ministerialen, nach Geheiß der Kirche (Originalübersetzung: dem hl. Petrus) schenken.


Wadegozinge, Wadegocenges und de Wadgozen

1185
Die Äbtissin Sophia von Herbitzheim (Herbodensheim) übergibt dem Abt Codefridus von Wadegozen ihre Güter in Leimen. Sowie: Priester Rudolf aus Wadegozinge.

Abdruck: MRUB II S. 233 Nr. 196; Reg.: MRUB II S. 764 Nr. 925; MRR II S. 151 Nr. 528; Jungk, Saarbr. Reg., s. 50 Nr. 166.

Abt Godefridus von Waclescengensis beurkundet dem Kloster Eusserthal verschiedene Besitztümer.

Abdruck: MRUB II S. 110 Nr. 68. Reg: MRUB II S. 739 Nr. 794; MRR II S. 148 Nr. 520; Jungk, Nr. 139; Neubauer, Reg. d. Kl. Werschw. S. 90 Nr. 10.



1196
Bischof Bertram von Metz überträgt dem Abt Godefrid de Wadegocenges und seinen Konventualen die Pfarrkirche St. Max in Eieckenransbach.

Abschrift, Pp., Chartul. (15. Jahrh.): Koblenz LHA Abt. 218 Nr. 603/297. Abdruck: MRUB II S. 197 Nr. 156.


1197
Papst Coelestin III. nimmt den Abt Godefridus de Wadgozen und die Brüder des dortigen Prämonstratenserordens in seinen Schutz und bestätigt die Besitzrechte.


de Wadegozen, Vallis Goziensis

1278
Die Schwestern Elsa und Sophia de sancto Arnua übertragen ihr Spicherner Erbe dem Kovent de Wadegozen.

Abschrift, Pp., Chartul. (15. Jahrh.): Koblenz LHA Abt. 218 Nr. 60 Reg.: MRR IV So 107 Nr. 471; jungk, Saarbr. Reg., S. 169 Nr. 569.

1278
Bischof Laurentius von Metz überträgt Konvent der Vallis Goziensis die Pfarrkirche zu Beringen.
Ausf., Perg., Siegel ab: Koblenz LHA Abt. 218 Nr. 69. Reg.: MRR. IV S. 110 Nr. 486; jungk, Saarbr. Reg., S. 169 Nr. 5.


Watlegozinga
Am 11. Juni 1292 gestattet Bischof Burchardus vde Metensis dem Kloster de Watlegozinga die in der Diözese Metz gelegenen Pfarrkirchen Hatwilre und Onesheim bei der nächsten Vakanz zu übernehmen.
Abschrift, Pp., Chartul. (15. Jahrh.): Koblenz LHA Abt. 218 Nr. 603/38.


Wadegoyzen
Am 28. März 1309 überträgt der Ritter Mersilius/Merselis de Sarbrucken das Eigengut seiner verstorbenen Gemahlin Adelheid in Bann und somit auch dem Dorf Diffurte (heute Differten) dem Kloster zu Wadegoyzen als Jahrgedächnis.
Signiert von Mersilius und dessen Sohn Johann.
Ausf., Perg., deutsch, Siegel erhalten: Koblenz LHA Abt. 218 Nr. 139. Abschrift, Pp., Chartul. (15. Jahrh.): Koblenz LHA Abt. 218 Nr. 603/65. Reg.: Jungk, Saarbr. Reg., S. 260 Nr. 901.


1434
Beurkundung des Erbschaftsgeschenks an die Abtei unserer lieben Frau zu Wadegassen.
Eintrag, Pp., Repert. Spiesen-Neunkirchen (17. Jahrh.): Koblenz LHA, Nr. 783 S. 84 und 98.

 


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