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Schwarzes Gold auf Wadgasser Bann




Die Bergmannzeit auf Wadgasser Bann ist seit 1985 Geschichte. Die Zäsur kann man mit dem Verkauf der alten Schachtanlage inkl. des Umlandes an die Gemeinde Werbeln verbinden, die danach darum bemüht war, die Neuerwerbungen als Bauland zu erschließen.

Der Werbelner Schacht, seit 2014 Teil des Heimatweges, war damals mit dem Schacht in Wadgassen sowie natürlich der Hostenbacher Grube aufs engste verbunden gewesen, quasi ein Ableger der Grube.

Doch blicken wir ein Stück weiter in die Vergangenheit. Kohle wurde, wie man den Regesten - bitte nicht mit dem Buch gleichsetzen - entnehmen kann, sowie den Dokumenten in Prag, schon zur Zeit der alten Abtei abgebaut. Damals jedoch ausschließlich in Hostenbach selbst. Nach 1793, als die Wadgasser Mönche flüchten mussten und die Abtei zerstört worden war, wurde die dazugehörige Grube Hostenbach durch die französisch-revolutionäre Zentralverwaltung an ein französisches Unternehmen verpachtet. Dieses baute in Hostenbach bis zu seiner Zahlungsunfähigkeit 1796 weiter ab. Nun dauerte es rund zwei Jahre, also bis 1798, bis auf der öffentlichen Versteigerung der Grube selbige an Nikolaus Villeroy überging. Villeroy war ein Fabrikbesitzer aus dem nahegelegenen Wallerfangen und die Übertragung der Grube an eine Privatperson, woraus das Privateigentumsrecht sich zwangsläufig erschließt, stellte ein absolutes Novum dar. Doch selbst nach dem 2. Pariser Frieden 1815, als alle Gruben wieder verstaatlicht wurden, behielt Villeroy das Privateigentumsrecht an der Hostenbacher Grube.

In den folgenden Dekaden wechselte die Grube noch einige Male die Besitzer. So ging sie Ende des 19 Jh. an die Röchlingwerke in Völklingen und 1920 an den Ingenieur Perrin.

 


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